Mannheim, 31. Mai 2010 - Beim Special Olympics-Fackellauf am vergangenen Samstag herrschte Begeisterung pur unter den rund 100 Läuferinnen und Läufern, die das olympische Feuer durch die Straßen Mannheims trugen.
Zu den Special Olympics National Games, die vom 14. bis 19. Juni in Bremen stattfinden, haben am Samstag während des Stadtfestes 40 geistig behinderte Sportler der Mannheimer Diakonie, ihre Betreuer sowie ABB-Beschäftigte und -Azubis aus der Metropolregion Rhein-Neckar die Fackel durch die Quadratestadt getragen. Bei strahlendem Sonnenschein machte sich der Tross vom ABB-Sitz in Käfertal um 14 Uhr auf die 3,5 Kilometer lange Strecke in Richtung Innenstadt zum Wasserturm, wo das Feuer einem Vertreter der Stadt Fulda übergeben wurde.
Dabei durfte jeder Teilnehmer einmal das Olympisch Feuer tragen. Den Auftakt machten mit Alexander Lang, Frederic Giloy und Timo Hoberg die deutschten Jugendmeister der 3 x 1.000 Meter-Staffel der MTG. „Jetzt geht’s los“, skandierten die Läufer immer wieder angefeuert von Fritz Wurster, Präsident von Special Olympics Baden-Württemberg und Athletensprecher Markus Reger. Neugierig beäugt und beklatscht von Zuschauern am Straßenrand rollte eine La-Ola-Welle nach der anderen durch die Läuferschar.
Gänsehautfeeling gab es dann bei der Ankunft am Wasserturm: Die Besucher des Mannheimer Stadtfestes empfingen die Fackelläufer vor der Bühne des Radiosenders RPR1 mit stehenden Ovationen und frenetischem Applaus. Die Schwimmerin Isabelle Härle entzündete gemeinsam mit Markus Reger auf der Bühne das olympische Feuer in der Flammschale. "Dieses Ereignis passt wunderbar in unsere Sport- und Kulturstadt und zum 20-jährigen Jubiläum des Stadtfestes", begrüßte Mannheims Bürgermeister Michael Grötsch die Fackelträger. Es sei toll, dass ein Traditionsunternehmen wie ABB seit nunmehr zehn Jahren Premium-Sponsor der Special Olympics sei, soziale Verantwortung übernehme und damit einen wichtigen Beitrag zur Integration von behinderten Menschen leiste, dankte Grötsch ABB für ihr Engagement.
Klaus Treichel, Leiter der ABB-Unternehmenskommunikation, der selbst mitgelaufen war, bedankte sich „bei allen Kolleginnen und Kollegen, die den Fackellauf möglich gemacht haben“. Die Special Olympics seien für ABB und ihre Beschäftigen inzwischen mehr als ein Sponsoring-Projekt, sondern eine echte Herzenssache. Über 2.000 Beschäftigte haben sich in den vergangenen zehn Jahren ehrenamtlich engagiert. Bei den Spielen in Bremen seien neben 710 Athleten aus Baden-Württemberg, auch wieder mehr als 150 ABBler von 21 Standorten aus ganz Deutschland als freiwillige Helfer dabei.
Zum Abschluss des Fackellaufs gab Michael Grötsch das olympische Feuer an Elmar Möller, dem Vertreter der Stadt Fulda weiter, wo am 2. Juni die nächste Etappe des Fackellaufs stattfindet. Dort steht der Lauf unter dem Motto „Zu Luft, zu Wasser und zu Land“, verriet Möller und wünschte sich eine ähnlich tolle Stimmung wie in Mannheim. Auf die Frage von RPR1-Moderator Andi Clormann, wie er sich fühle antwortet Fritz Wurster: „Ich bin richtig happy, das ist einfach toll. Ich wünsche den Athleten für ihre Spiele in Bremen alles Gute“.
Nach dem Start des Fackellaufs am 26. Mai in Berlin macht das olympische Feuer in weiteren deutschen Städten Station: Am 2. Juni in Fulda, einen Tag später in Erfurt, am 5. Juni in Neuss, am 6. Juni in Altenberg und am 12. Juni in Bitburg, bevor es am 12. Juni am Bremer Rathaus ankommt. Insgesamt werden bei den Special Olympics National Games vom 14. bis 19. Juni in Bremen mehr als 4.500 Sportlerinnen und Sportler mit geistiger Behinderung teilnehmen. Damit sind die nationalen Special Olympics in diesem Jahr die größte Multisportveranstaltung in Deutschland überhaupt. Mehr als 12.000 Athleten, Betreuer und Helfer werden daran teilnehmen. Wer in Bremen oder an den Fackelläufen nicht dabei sein kann, kann Special Olympics trotzdem unterstützen. Parallel zu den Fackelläufen auf den Straßen Deutschlands gibt es einen Online-Fackellauf im Internet (www.sportme.de). Für jeden Läufer, der sich einträgt, spendet ABB einen Euro für die Special Olympics Athleten.
ABB in Deutschland erzielte im Jahr 2009 einen Umsatz von 3,18 Milliarden Euro und beschäftigte 10.600 Mitarbeiter. ABB ist führend in der Energie- und Automationstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Handel, ihre Leistung zu verbessern und die Umweltbelastung zu reduzieren. Der ABB-Konzern beschäftigt etwa 117.000 Mitarbeiter in rund 100 Ländern.
Mehr Informationen über die Partnerschaft von ABB und Special Olympics Deutschland unter abb.de/specialolympics.
Zum Download bitte auf das jeweilige Bild klicken:

Halbzeit: Die Läufer auf dem Weg von Käfertal zum Wasserturm.

Ankunft am Wassertrum: Markus Reger, Athletensprecher von Special Olympics Baden-Württemberg, Schwimmerin Isabelle Härle und die Läufer sind am Ziel.

Mannheims Bürgermeister Michael Grötsch übergibt das olympische Feuer an Vertreter der Stadt Fulda.